
Werte Hommage-Freunde, wir sind derzeit zuständig für Erregung aus Wien, und das gefällt uns, und euch, und überhaupt allem und jedem, aber es scheint so, als ob das nicht genug wär. Es scheint so, als ob Wien immer noch zu wenig Erregung in sich selbst trägt. Es scheint so, als ob 10 Leute beschlossen haben, das zu ändern und Erregung nach Wien zurückzutragen.
Deswegen gibt es ihn jetzt, bald. Den club d'hommage, ein pretty produktives Aufeinadertreffen von Party, arty, und dem Hommage-zentralen feeling von überschwänglicher Euphorie. Aber das verrückteste ist ja: Einen club für eine Releaseparty zu veranstalten, dass hatten wie ja quasi schon, mit wechselndem Erfolg. Der club d'hommage, der wird monatlich stattfinden. Jeden ersten Mittwoch im Monat wir das fluc in eine Hommage-Zone verwandelt werden, und wir werden mitten drin sein, tanzen, lesen, singen, malen. Bejubeln. Erregen. Aufregen.
Der erste club d'hommage findet schon am 3. Februar 2010 statt, und nachdem wir dort die Hommage #11 releasen wollen, wird das Thema des Abends der Ausgabe entsprechend Comics sein. It'll look glorious, we promise. Neben club d'hommage DJs, Tanz und Augenschmaus wirds als Gäste live The Nobody's Faults geben, über die wir glaube ich hier auch nicht mehr viel sagen müssen.
Den club findet ihr natürlich auch auf Facebook und Twitter, und als Event hier und da, also go nuts with the connecting. Denn schließlich entstehen alle großen Dinge aus ungeahnten Verbindungen, flüsterigem Weitersagen und konsequentem Mitnehmen. Wir hätten euch gerne dabei, wenn die Hommage ihre größte Entwicklung seit Gründung durchmacht. Wir hätten euch gern dabei, wenn wir Wien auf den erregten Kopf stellen, monatlich.

Man kann jetzt die Ausgaben 7 bis 10 der Hommage komplett auf issuu.com anschauen und durchlesen. Und habt ihr mal in die Klappe geguckt? Die ist jetzt superaktuell und wird im Februar um eine weitere Ausgabe reicher. Juhu!

In diesem wirklich tollen TED talk von Taryn Simon bin ich, unter anderem, auf folgendes absolut grandioses Absurdum gestossen. Die Frage ob es Sinn macht ein Magazin in Blindenschrift zu übersetzen das auf eine rein visuelle Stimulanz getrimmt ist, ist dabei wahrscheinlich weniger interessant als die Frage, ob man es eher als Ausdruck der Kraft von rein gedanklichen Vorstellungen/Phantasien zurück auf unsere Sinne lesen soll, oder aber, da der 'Blindenschrift Playboy' scheinbar jedes Jahr von den Mitgliedern der 'Blinden Society' neu zur Übersetzung nominiert wird, als kuriose Manifestur unserer Sehnsucht nach dem Unerreichbaren (In diesem Fall: sehen)?

Also wie man Präsentationen macht hat Google noch nicht so richtig raus aber Entwickeln können sie. Google Wave geht als Email-Ersatz ins Rennen (Ja, die News ist schon älter, Sorry) aber das allein wird dem ganzen natürlich nicht ganz gerecht. Wer sich die ziemlich technische Demo sparen will (obwohl sie es wirklich wert ist bis zum Ende geschaut zu werden) kann sich ein(e) 'Wave' als ein sich ständig und übergangslos zwischen Email, Instant Message, Dokument und Wiki hin und her morphierendes Gebilde vorstellen. Die Idee ist eine, für den user, zentrale (aber offene) Kommunikationsplatform zu bauen über das sich so ziemlich jede Form von Gedankengut, kollaborativ, austauschen lässt. Ziemlich cool, was?
Wie sich eine Art Popcorn auf dem DS mit Hilfe eines 'analogen' Synthesizers (Korg DS-10) herstellen laesst sieht man hier hervorragend demonstriert.














