+++ live: The Dope (D) +++

Maybe all I need is a shot in the arm…
club d’hommage-Vorsätze für 2011: 1) To hell with drunk DJing. 2) To hell with squeezing three concepts into one evening. 3) To hell with Discourse-Clubbing. 4) To hell with good intentions. 5) Let there be (The) Dope!

…something in my veins…
Wenn das letzte Feuerwerk längst abgefackelt ist, die Erinnerung an 2010 langsam verblasst und uns dämmert, dass sich die Welt noch mindestens ein Jahr lang weiterdrehen wird, zünden wir noch einen echten Kracher und jagen gemeinsam mit den betörenden „The Dope“ alle guten Vorsätze zum Teufel. Deren Luftschlösser, gebaut aus majestätischem Gitarrenlärm und dröhnendem Krach, beziehen wir gerne.

…bloodier than blood
Dem Feiern und der Völlerei noch lange nicht überdrüssig, prosten wir unseren inneren Douchebags zu und blicken der Wahrheit ins Auge: Alles bleibt so, wie es immer war, nur anders. Die Party macht weiter, die Clubs machen weiter, das Dope macht weiter. Und wir sehen auch keinen Anlass, unsere jahrelang hochkonzentriert antrainierten Schwächen, Laster und Überlebensstrategien inmitten der Neujahrshysterie aus dem Kalender zu streichen. Der club d’hommage trotzt deshalb dem guten Vorsatz mit einem entschiedenen Nachsatz: To Hell With Good Intentions!

The Dope
In der bayerischen Provinz aufgewachsen und nach dem mecklenburgischen Naturschutzgebiet Döpe benannt, zelebrieren The Dope ungestüme Krachmusik in der Tradition von Bands wie Modest Mouse, North of America, Flaming Lips oder Sebadoh. Mit Gitarre, Schlagzeug und geschredderten Loops bauen sie Luftschlösser und lassen sie wieder einstürzen, schlagen Haken, stolpern über sich selbst. Musik, die ihre Kraft aus dem Leisen schöpft und umgekehrt, mit lärmender Gitarre und Melodien wie Erdbeereis.